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Pollenallergie & Heuschnupfen 2022 - das sollten Sie wissen!

Pollenallergie & Heuschnupfen 2022

Wer an Heuschnupfen leidet, hat oft eine laufende Nase und tränende Augen, einen juckenden, aufgekratzten Teint sowie Niesanfälle. All diese Symptome können durch Pollen in der Luft verursacht werden. Dies nennt man auch Pollenallergie, da diese eine allergische Reaktion auslösen, wenn wir sie über einen längeren Zeitraum tief genug einatmen oder Oberflächen berühren, die mit diesen Pollen bedeckt sind, ohne sie vorher zu waschen. Pollenallergien stehen in engem Zusammenhang mit Asthmaanfällen, da beiden Reaktionen des Immunsystems zu unterschiedlichen Zeitpunkten der Entwicklung einer Allergie auftreten. Somit kann sich zusätzlich zum Heuschnupfen ein allergisches Asthma entwickeln. Experten sprechen dann vom sogenannten Etagenwechsel. 33 % der Pollen-Allergiker sind von diesem Krankheitsverlauf betroffen. Eine allergische Reaktion ist eine körperliche Manifestation der Reaktion des Körpers auf Stoffe wie Pollen oder Bienengift. Allergien können juckende Augen und Niesen verursachen; unbehandelt können sie auch zu einem anaphylaktischen Schock führen. 

Was kann man gegen Pollenallergie & Heuschnupfen tun

Nachdem eine Allergie nichts anderes als eine Überreaktion oder auch Fehlalarm des Immunsystems auf einen eigentlich harmlosen Stoff ist, bleibt Ihnen nur, Ihren Organismus in seiner Gesamtheit zu stärken. Je besser Ihre Gesundheit aufgestellt ist, desto besser kommt Ihr Körper mit Einschränkungen, vermeintlichen Angriffen oder auch Krankheiten zurecht. Helfen Sie Ihrem Körper mit einer ausgewogenen Ernährung, ausreichend Bewegung und genügend frischer Luft. Natürlich wissen wir, das dies gerade in den heutigen stressigen Zeiten nicht immer leicht ist. Deshalb bieten wir in unserer Kategorie "Immunsystem & Abwehrkräfte" verschiedene Ergänzungsmittel an, die Ihnen helfen auch einen erhöhten Bedarf zu decken. 

Tipps & Behandlungsarten – Was hilft gegen Heuschnupfen – Pollenallergie? 

  1. Vermeidung von Allergenen (Allergenkarenz) 
    Meiden ist der beste Weg, um mit Heuschnupfen umzugehen. Dies ist jedoch schwierig, da die Pollen kilometerweit fliegen können. Um Pollenallergien zu vermeiden, lüften Sie nur sporadisch und am besten morgens zwischen sechs und acht Uhr, wenn Sie in einer Stadt wohnen. Zu anderen Zeiten sollten Sie nicht lüften, da dies Ihre Allergien noch mehr reizen kann als vorher, wenn weniger Partikel in der Luft sind!

  2. Hyposensibilisierung - eine spezifische Immuntheraphie (SIT) mit dem Ziel einer sog. Immunisierung
    Die spezifische Immuntherapie ist eine Behandlungsform, die dem Körper hilft, sich einzustellen. Bei dieser Therapieform “lernt” der Körper, sich an den Stoff zu gewöhnen und nicht mehr allergisch zu reagieren, indem zunächst eine geringe Menge des Allergenextrakts zugeführt wird, sodass dadurch noch keine typische allergische Reaktion ausgelöst wird. Dies kann durch Injektionen, Inhalationstherapie oder auch durch Verschlucken geschehen. Mit der Zeit wird die Allergenmenge immer mehr erhöht, um so langfristig eine Toleranz gegen das betreffende Allergen zu erzielen. Bei der SIT handelt es sich jedoch nicht um eine Desensibilisierung, weil die Sensibilisierung auf ein Allergen nicht vollständig aufgehoben werden kann. Es wird vielmehr soweit abgeschwächt, dass das Immunsystem gar nicht mehr oder kaum darauf reagiert. Grundsätzlich stellt diese Therapie die derzeit einzige Möglichkeit dar, die Allergien kausal zu behandeln. Eine SIT sollte mindestens drei Jahre konsequent durchgeführt werden, um einen gewünschten Effekt zu erreichen. 

  3. Medikamentöse Behandlung – Fragen Sie Ihre Ärzt*innen oder Ihre Apotheker*innen 
    Die medikamentöse Behandlung ist oft der erste Schritt zur Linderung der Heuschnupfensymptome. Antiallergika wie Antihistaminika und Kortisonpräparate können eingesetzt werden, um schwerere allergische Reaktionen zu lindern, die die Verwendung von entzündungshemmende Medikamenten wie Nasenspray oder Tabletten erfordern. In der Schulmedizin ist es üblich nach einem Allergietest zu den entsprechenden Blühzeiten Antihistaminika zu verschreiben. Problematisch bei diesen Mitteln sind jedoch manchmal die Nebenwirkungen wie etwa Müdigkeit. Nasensprays helfen den symptomatischen Schnupfen einzudämmen. 

  4. Nase spülen 
    Allergieauslöser mithilfe einer professionellen Nasenspülung spülen. Dies kann Ihnen sofort, wenn auch nur kurzzeitig, Linderung verschaffen.

Welche Hausmittel helfen bei Heuschnupfen?

Leider kann man bei einem Heuschnupfen mit Hausmitteln an der Ursache selbst nichts bewirken. Doch die Symptome und Auswirkungen kann man wohl abschwächen. Machen Sie unterstützend zur Medikamentation ein schönes Dampfbad mit Salzwasser. Dieses versorgt die Schleimhäute mit Feuchtigkeit, hilft beim Abschwellen und der Dampf reinigt von eingeatmeten Pollen. Zudem kann man den Nasenschleimhäuten mit regelmäßigen Nasenduschen etwas Gutes tun. Auch hier kann Salzwasser genutzt werden. Gegen geschwollene Augen hilft das Auflegen frischer kühlender Gurkenscheiben. Zusätzlich ist es hilfreich, sich abends die Haare zu waschen. So atmet man nicht die gesamte Nacht die im Haar verfangenen Pollen ein.

Was hilft sofort gegen Heuschnupfen? 

Alternativer Soforthilfe-Tipp gegen Heuschnupfen: 

  • Legen Sie sich einen leicht feuchten Waschlappen oder Handtuch auf Ihr Gesicht und atmen Sie hindurch. Dies kann kurzfristig zur Linderung der Symptome führen. Dieser Trick kann helfen, wenn Sie mal vergessen haben Ihre Allergiemedikamente rechtzeitig einzunehmen. 

Pollenflugkalender 2022 - Pollenallergie & Heuschnupfen 

Der Pollenflug nimmt nicht nur während der Blütezeit zu, weil mehr Pflanzenarten gleichzeitig wachsen, sondern auch, weil dieselben Pflanzen nun in mehr Gebiete vordringen können, in denen sie vorher nicht vorkamen - ein Problem, das sich noch verschärft. Gleichen Sie die diagnostizierten Allergieauslöser Ihrer Pollenallergie mit der dem Pollenflug Kalender ab.

Pollenkalender – Was fliegt jetzt? Pollenflug 2022

MONATPFLANZENART
Januar Erle, Hasel, je nach Region Zypresse
Februar Erle, Hasel, Weide, Zypresse
März Birke, Eibe, Erle, Esche, Gräser (selten), Hainbuche, Hasel, Lärche, Pappel, Thuja (selten), Ulme, Weide, Zypresse
April Ahorn, Birke, Buche, Douglasie, Eibe, Eiche, Esche, Gräser, Hopfenbuche, Kiefer, Pappel, Rosskastanie, Scheinzypresse, Thuja, Ulme, Wacholder, Weide (selten)
Mai Ahorn, Birke, Brennnessel, Buche, Douglasie, Eiche, Esche, Fichte, Gräser, Hopfenbuche, Kiefer, Knöterichgewächse, Lärche, Olive (Ölbaum), Platane, Roggen, Rosskastanie, Scheinzypresse, Tanne, Thuja, Wacholder, Weide
Juni Beifuß (selten), Birke, Brennnessel, Edelkastanie, Fichte, Gräser, Hainbuche, Kie-fer, Knöterichgewächse, Linde, Ölbaum, Roggen, Tanne, Wacholder
Juli Ambrosia (selten), Beifuß, Brennnessel, Edelkastanie, Gänsefuß, Gräser, Knöterichgewächse, Linde, Wegerichgewächse
August Ambrosia Gräser, Beifuß, Brennnessel, Gänsefuß, Knöterichgewächse, Wegerichgewächse
September Ambrosia Gräser, Beifuß, Brennnessel, Gänsefuß, Knöterichgewächse, Wegerichgewächse, Zeder
Oktober Ambrosia, Beifuß, Brennnessel, Gräser, Knöterichgewächse, Zeder
November Beifuß, Brennnessel, Gräser (selten)
Dezember Erle, Hasel

 


Welche Heuschnupfen-Symptome treten häufig auf? 

Wenn die betroffenen Pflanzen in Blüte stehen, geht es auch schon los. Ein Kribbeln in der Nase und das ständige Gefühl Niesen zu müssen. Außerdem will auch die Nase nicht aufhören zu laufen und noch dazu kommen häufig tränende Augen. Manche Allergiker verspüren außerdem Halsschmerzen, Kopfschmerzen und eine gewisse Müdigkeit. Kein Wunder, das gesamte Immunsystem ist, wenn auch zu Unrecht, in Alarmbereitschaft und verbraucht jede Menge Energie. 

Wie erkenne ich, ob ich eine Pollenallergie bekommen habe? 

Wenn Sie den Verdacht haben an Heuschnupfen erkrankt zu sein, können Sie dies mit folgenden Fragen überprüfen: 

  • Treten Ihre Beschwerden ganzjährig oder nur zu bestimmten Zeiten auf? 
  • Fühlen Sie ein Niesreiz?
  • Tränen die Augen? 
  • Läuft die Nase unentwegt? 
  • Fühlen Sie sich abgeschlagen oder müde? 

Wenn Sie die meisten dieser Fragen mit “Ja” beantworten müssen, können Sie von einem Verdacht auf Heuschnupfen ausgehen. Um sich in diesen bestätigen zu lassen, empfiehlt sich ein Allergietest bei Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin. Diese/r kann Ihnen dann auch gleich sagen, auf welche Pollen und Stoffe Sie allergisch reagieren. 

Wann ist es ratsam einen Arzt oder Ärztin aufzusuchen? 

Wenn die Auswirkungen des Heuschnupfens Ihren Alltag deutlich beeinflussen, Sie Einschränkungen verspüren oder sogar merken, dass die Symptome stärker werden, ist es an der Zeit einen Arzt oder Ärztin aufzusuchen. Mit einem Allergietest wird man feststellen welche Auslöser zum Heuschnupfen führen. Anschließend kann die Ärztin oder der Arzt die Behandlung mit Ihnen besprechen.