Darm Probiotic Bauch

Prof. Angelo Tremblay von der kanadischen Universität Laval hat mit 125 übergewichtigen Männern und Frauen bewiesen, dass der Darm einen immensen Einfluss auf das Gewicht hat.

Über einen Zeitraum von zwölf Wochen hielten alle Testpersonen die gleiche Diät zur Gewichtsreduktion ein. Im Anschluss daran folgte eine zwölfwöchige Phase, in der die Teilnehmer ihr neues Traumgewicht nach Möglichkeit halten sollten.

Klarer Sieger: Die Mikroorganismen-Gruppe hatte eine deutlich höhere Gewichtsabnahme

Was aber noch viel wichtiger war: Die Gruppe, die Mikroorganismen eingenommen hat, hielt das Gewicht nicht nur – die Teilnehmer nahmen sogar noch weiter ab! Insgesamt belief sich der Gewichtsverlust mit Hilfe der Mikroorganismen nach Ablauf der Studie auf durchschnittlich 5,2 Kilogramm – doppelt so viel wie bei der Gruppe mit Schein Präparat. Und dies ist nur ein Beispiel von vielen Studien, die dies belegen. 

So schützt eine gesunde Darmflora Sie vor Übergewicht und frustrierenden Diäten!

Ihre Darmflora entscheidet ob Sie dick oder dünn sind. Ob Sie erfolgreich eine Diät beginnen und durchhalten oder wegen Schwäche, Müdigkeit und Hunger abbrechen. Fest steht also: Der Weg zum Wunschgewicht führt über eine gesunde Darmflora und die Schlankmacher-Bakterien im Darm.  

Denn bei Übergewichtigen kommen bestimmte Darmbakterien häufiger vor als bei Normalgewichtigen – die Firmicutes. Und die arbeiten nicht für, sondern gegen Ihre schlanke Linie. Sie spalten im Darm an und für sich unbrauchbare Kohlenhydrate in schnell verwertbare Kalorien auf und sind die heimlichen Dickmacher. Sie essen das gleiche wie andere Menschen oder sogar weniger und nehmen zu. Gleichzeitig verringert sich die Gruppe der gewünschten Bakterien, der Bacteroides und der Teufelskreis beginnt.

Denn diese schlechten Darmbakterien sorgen nicht nur für eine höhrer Energieausbeute aus der Nahrung = Übergewicht. Was noch viel ungünstiger ist: Sie öffnen schlechten Keimen Tür und Tor! Denn wenn die Darmflora gestört ist, funktioniert auch die Darmbarriere nicht mehr, die Sie vor Krankheiten schützen soll. Deshalb ist eine gesunde Darmflora wichtig, um ein stabiles und leistungsfähiges Immunsystem aufrecht zu erhalten.

Um die guten Bakterien, die Probiotika, aufnehmen zu können, müssen Sie die richtigen Bedingungen schaffen. Denn die Darmflora bleibt nicht konstant gleich, sondern verändert sich ständig – sogar mehrmals täglich. Das macht sie natürlich abhängig von uns. Je nachdem, ob wir ihr Gutes oder Schlechtes tun, wird die Darmflora positiv oder negativ beeinflusst. Das heißt, Sie können aktiv eingreifen, dass Ihnen die nützlichen Bakterien erhalten bleiben.

Darmbakterien

Was früher Darmflora hieß, nennt sich heute Mikrobiom

Der Mikrobiom umfasst die gesammte mikrobiologischen Bakteriengemeinschaft in Ihrem Darm. Ein ganzes Universum, das sich den Wissenschaftlern weltweit erst allmählich erschließt. Eine ungeheure Artenvielfalt, Trillionen von Darmbakterien – dieses Universum bildet ein zehnfaches der in Ihrem Körper enthaltenen Zellen. Zu den häufigsten Bakteriengruppen zählen die Firmicutes und Bacteroidetes.

 

 

 

 

 

Warum kommt der Darm aus seinem gesunden Gleichgewicht?

Ihr Darm und seine Flora können leider sehr schnell in ein Ungleichgewicht gebracht werden. Beispielsweise schaden Infektionen, ungesunde Ernährungsweisen mit viel Zucker oder verschiedene Medikamente der Aufrechterhaltung Ihrem Darm. Häufig gehört die Einnahme von Antibiotika zum potentiellen Schadstoff. Der Aufbau des Darms ist daher eine gute Lösung, um einer Dysbiose, einem Ungleichgewicht, vorzubeugen.

Wie merken Sie, dass Sie eine Darmsanierung benötigen?

Die Dysbiose kann sie über verschiedene Ursachen bemerkbar machen. Oftmals sind es Symptome, die im Alltag unterbewusst wahrgenommen und nicht weiter hinterfragt werden. Doch Sie sollten auch Reaktionen wie Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Magen-Darm-Störungen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, häufige Müdigkeit, Kopfschmerzen, etc.

Darm Aufbau

Sorgen Sie für einen Aufbau Ihres Darms

Ein gestörter Darm und seine Symptome sind nicht nur nervig, sondern auch nicht gesund. Daher sollten Sie eingreifen und Abhilfe schaffen. Der Aufbau einer gesunden Darmflora sorgt nicht nur für Wohlbefinden, Gewichtsreduktion, sondern auch für eine intakte Gesundheit.

Beginnen Sie mit einer Entgiftung

Das war die ausdrückliche Empfehlung des Pfarrers Sebastian Kneipp (1821-1897) wenn er nach der wichtigsten Therapie gefragt wurde, die er als erstes machen würde. Denn entgiften bedeutet, den Körper von schädigenden Stoffen zu befreien. Deshalb empfiehlt sich eine Anregung aller ausleitenden Systeme, also Lymphe, Leber, Darm, Bauchspeicheldrüse und Nieren.

Nach der Entgiftung können die richtigen Probiotika umso wirkungsvoller aktiv werden. Denn eine gesunde Darmflora entscheidet darüber, ob Sie ein guter oder ein schlechter Essensverwerter sind!

Doch wie beginnen Sie mit dem Aufbau?

Probiotische Kulturen wird eine Wirkungsweise zugesprochen, um die Ansiedlung schlechter Keime vorzubeugen. Darunter sind aktive Milchsäurebakterien zu verstehen, die das Wachstum solcher Keime hemmen. Doch nicht nur die Einnahme von Mikroorganismen hilft Ihnen Ihren Darm aufzubauen, sondern auch eine ausgewogene, gesunde Ernährung, die in erster Linie einen Fokus aus basische Lebensmittel haben sollte. Das heißt, dass Sie sich hauptsächlich von Gemüse und Obst ernähren sollten. Vermeiden Sie möglichst tierische Eiweiße, zuckerhaltige Lebensmittel und Weißmehl, denn sie fördern leider die Verbreitung schlechter Pilze.

Vertrauen Sie auf Ihren Körper, denn Ihr Darm wird es Ihnen sicherlich danken.

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